Projekt: Fitz-Server

Endlich wurden die lang ersehnten Teile für meinen Server geliefert. Nachdem es Probleme mit der Lieferzeit der auswählten Teile gab musste ich eine neue Order aufgegeben. Da nun endlich die neuen Kaby-Lake Prozessoren lieferbar waren, hatte sich die Bestellung noch einmal komplett geändert. Allerdings hat sich der Bestellprozess dadurch extrem in die Länge gezogen, geschlagene vier Wochen sind von Bestell- bis Lieferdatum vergangen und das trotz „Gold-Order“ – schade!

Hardware

Hier eine Liste der nun verbauten Teile:

Mainboard: ASRock H270m Pro4
CPU: Intel Core i5-7400, 4×3.00GHz
CPU-Kühler: Be quiet! Pure Rock Slim
Arbeitsspeicher: Corsair Vengeance LPX, DDR4-2133 CL13
System-Festplatte: Samsung SM961, M2 256GB
Daten-Festplatten: 5x Seagate 1TB, RAID
1x Seagate 3TB, non-RAID
1x Seagate 2TB, Backup
Gehäuse: Nanoxia Deep Silence 4
Netzteil: Super Flower Golden 350W 80+Gold

Zur Auswahl

Da der Server durchgehend in Betrieb ist, wurde ein besonders Augenmerk auf den Stromverbrauch der einzelnen Komponenten geworfen.
Vor allem die neue CPU-Architektur und das Gold-Plus zertifizierte Netzteil tragen einen großen Teil zur Energieeffizienz bei. Aktuell benötigt das System im Normalbetrieb ca. 35-40W.

Dank der schnellen M2-SSD ist es ohne Probleme möglich zahlreiche virtuellen Maschinen gleichzeitig zu betreiben.

Pläne

Der Speicherplatz des Raids lässt noch Wünsche offen. Aktuell sind fünf 1TB Festplatten aus meinem alten NAS-System verbaut, was in einem RAID 5 Verbund zu einer nutzbaren Gesamtgröße von 4TB führt. Für weiteren Speicherplatz ist eine zusätzliche 3TB Platte verbaut, allerdings sind die Daten noch nicht gegen einen Ausfall dieser gesichert.
Geplant ist an dieser Stelle einen richtigen RAID-Controller mit entsprechend großen Platten zu bestellen.

Bilder

TeileServer VorderansichtServer Rückansicht

 

 

 

Software

Auch bei der Software konnte ich mein geplantes Konzept nicht umsetzen, wie ich es ursprünglich wollte.
Als Host Betriebssystem habe ich ein Microsoft Windows 10 mit Hyper-V installiert. An dessen Stelle sollte eigentlich ein Hyper-V Core-Server laufen, aufgrund von inkompatiblen Treibern war der Betrieb allerdings nicht möglich.

Dienste

Auf Basis von Hyper-V stellt der Server nun folgende virtuelle Maschinen zur Verfügung.

  1. Router
    • pfSense
  2. WWW
    • Ubunut 16.04 LTS
    • WordPress 4.7
  3. Cloud
    • Ubuntu 16.04 LTS
    • Nextcloud 11
  4. NAS
    • OpenMediaVault 3

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.